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Einrichten & Wohnen: Markisen: Mehr als nur Schattenspender

Einleitung

April 2025 Moderne Markisen punkten mit neuer Technik, umweltfreundlichen Materialien und schickem Design. Hier ein Überblick über das, was die neuen Markisen können.

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Lebhafte Sommerfarben wie Orange, Gelb und Terracotta sind gefragt.

Kein Platz an der Sonne ohne Beschattung: In Sachen Sonnenschutz gelten Markisen bei uns als der Klassiker. Sie zaubern mediterranen Charme auf die heimische Terrasse und schützen den Lieblingsplatz und die Fenster vor starkem Aufheizen. Und bei wechselhaftem Wetter haben Markisen auch schon so manchen Grillabend gerettet. Die beliebtesten Markisenarten sind Kassetten- sowie Gelenk- und Teleskoparmmarkisen. Das Funktionsprinzip ist bei allen Typen ähnlich. Gelenk- oder Teleskoparme ziehen das Markisentuch von der sogenannten Tuchwelle, weg bis die gewünschte Verschattung erreicht ist. Bei Kassettenmarkisen werden Tuch und Arme durch die geschlossene Bauweise in einem Kasten geschützt.

Design: Dezent ist angesagt nach oben

Für jeden Lifestyle gibt es entsprechende Farben und Dessins. Über viele Jahre gab der klassische Blockstreifen in einer überschaubaren Anzahl an Farbvarianten bei Markisentüchern den Ton an. Heute dagegen trifft man meist auf unifarbene Stoffe: „Ein auffälliger Trend bei Markisentuchdessins ist die Betonung der Gewebestruktur, wie man sie von Wohntextilien kennt“, berichtet Manuel Kubitza, Leiter des Weinor-Designstudios. „Bei den Farben dominieren sanfte Grau-, Beige- oder Greigetöne – passend zu moderner Betonarchitektur. Aber auch lebhafte Sommerfarben wie Orange, Gelb und Terracotta sowie kühlere Töne wie Gletscherblau oder Eisgrün sind gefragt.“ Neben Uni-Tüchern sind derzeit neue Fantasie- und Blockstreifen mit interessanten Nadelstreifen-Details ein großes Thema. Viele Modelle können auch nach Wunsch konfiguriert werden.

Materialien: Langlebig und nachhaltig nach oben

„Wer seinen Außenbereich im Einklang mit Natur und Umwelt planen will, achtet bei der Stoffauswahl auf nachhaltige Produkte“, rät Manuel Kubitza. Viele Hersteller setzen auf wiederverwendbare Stoffe, die etwa aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden. Das Upcycling der Getränkebehälter ist deutlich energieeffizienter als die Neuproduktion von Markisentüchern. Verarbeitet werden überwiegend Einwegflaschen aus PET. Kolorierung und Muster sind laut der Hersteller langlebig und lichtecht. Bei der Wahl des Tuchs sollte man spinndüsengefärbten Textilien den Vorzug geben. Bei diesem Verfahren werden die Garne bereits bei der Herstellung durchgefärbt. Dadurch wird eine deutlich bessere und längere Farbechtheit erzielt als bei nachträglich gefärbten Stoffen, die schnell ausbleichen können. Wer ein speziell imprägniertes, wasserabweisendes Tuch wählt, muss seinen Lieblingsplatz im Freien auch bei einem kurzen, leichten Regenschauer nicht sofort räumen.

Markisentücher in sanften Grau-, Beige- und Greige-Tönen schaffen eine wohn­liche Atmosphäre.
In Sachen Sonnenschutz gelten Markisen bei uns als der Klassiker.

Bei Markisen mit einem Neigungswinkel von mindestens 14 Grad wirkt außerdem der Selbstreinigungseffekt. Wassertropfen nehmen Schmutzpartikel auf und perlen einfach vom Markisentuch ab. Ein weiterer Aspekt bei der Auswahl der textilen Bespannung ist der Sonnenschutzfaktor. Im Gegensatz zu einem voll belaubten Baum, der nur 15 Prozent UV-Schutz bietet, wehren hochwertige Markisentücher mehr als 93 Prozent der UV-Strahlung ab – egal, ob es sich um ein helles oder dunkles Markisentuch handelt.

Steuerung: Clever und komfortabel nach oben

Noch komfortabler wird der Sonnenschutz, wenn er mit elektrischem Antrieb und Sensortechnik automatisch auf Wetteränderungen reagieren kann. Derart ausgerüstet lässt sich der Lichteinfall auch per Fernbedienung oder per App nach Wunsch einstellen. Die moderne Technik liegt im Trend. „Von unseren Fachbetrieben hören wir immer wieder, dass die Menschen diesen cleveren Komfort nicht mehr missen möchten, der zudem noch finanziell gefördert wird“, sagt Dipl.-Ing. Björn Kuhnke, Technikexperte des Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. (BVRS). Die Markisen lassen sich in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren und arbeiten auf Wunsch vollautomatisch: Sonnen- und Windwächter-Sensoren messen die Intensität der Sonneneinstrahlung und fahren die Markise bei Bedarf aus. Ebenso sorgen Windwächter dafür, dass die Markise bei starkem Wind eingefahren wird, um Schäden zu vermeiden. Außerdem können Markisen so programmiert werden, dass sie zu bestimmten Tageszeiten Schatten spenden – ideal, um beispielsweise den Wohnbereich kühl zu halten. Das funktioniert alles per Smartphone oder Tablet.

Ausgestattet mit intelligenter Technik wie Motorantrieb, Wettersensoren oder Zeitschaltuhr lassen sich Markisen komfortabel per Smartphone ­bedienen oder funktionieren bei Bedarf automatisch.
Markisen lassen sich in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren.

Stimmungsvoll inszeniert nach oben

Neue Markisen ergänzen die Terrasse um tolle Lichteffekte.

Neue Markisen ergänzen die Terrasse um tolle Lichteffekte: Integrierte LEDs sorgen für stimmungsvolles Licht am Abend. Mit verschiedenen Funktionen gibt es das passende Licht zum Essen, zum Entspannen oder zum Lesen, je nach Situation lassen sich die verschiedenen Bereiche individuell inszenieren. So kann man am Abend mit einer neutralen Beleuchtung helle Lichtinseln schaffen oder je nach Stimmung und Anlass individuelle farbige Lichtszenen per App definieren. Besonders gemütlich wird es, wenn dann noch Kerzen, Windlichter, Fackeln oder Feuerschalen hinzukommen. Selbst im Herbst und Winter wirkt der Garten durch ein tolles Lichtdesign wie verzaubert.

Auch über die Anschaffung weiterer Extras lohnt es sich nachzudenken: So lassen sich Markisen mit Heizstrahlern ausstatten, um auch an kühleren Abenden den Außenbereich zu nutzen. Oder mit einem Volant-Plus, der vor tief stehender Sonne und unerwünschten Nachbarsblicken schützt.

Sicher montieren nach oben

Schattenspender: Gute Sonnenschutztücher schirmen mehr als 93 Prozent der UV-Strahlung zuverlässig ab.

Für Markisen braucht es eine stabile Wand, denn sie bringen ordentlich Gewicht auf die Waage. Bevor ein Monteur eine Markise befestigen kann, muss er zunächst den Montageuntergrund, also den Wandaufbau prüfen. Gerade bei ausladenden Markisen muss dieser tragfähig sein. Bereits kleine Fehler können Schäden am Gebäude verursachen. Ziegel, Kalksandstein, Leichtbausteine, Porenbeton oder Holz – je nach Baustoff sind Dichte und Traglast der Wand sehr verschieden. Dementsprechend gibt es verschiedene passende Halter und Platten. Nennen Sie Ihrem Monteur für die Befestigung den genauen Untergrund. Kompetente Fachleute berechnen dann genau, welche Montagekonsolen Sie benötigen, und bieten ein „Gesamtpaket“ an. Die Höhe ist entscheidend für den optimalen Schattenwurf und die Funktionalität. Eine Mindesthöhe von 2,50 Metern wird empfohlen, damit niemand sich den Kopf stößt. Am besten erfolgt die Montage durch einen Profi, der die Kunden auch persönlich und professionell berät.

Tipps zum Markisenkauf nach oben

Wer eine Markise kaufen möchte, sollte vorher verschiedene Aspekte prüfen.

  1. Schattenwurf ermitteln: Zunächst gilt es, zu klären: In welche Richtung zeigt der Sitzplatz, wann soll er verschattet werden? Die Fläche der Terrasse gibt vor, wie groß die Markise sein soll. Empfohlen wird, dass der Ausfall mindestens einen halben Meter tiefer als die Terrasse ist. Dafür muss man den Schattenverlauf am Haus beobachten.
  2. Auf Windwiderstand und Sensoren achten: Achten Sie auf die Windwiderstandsklasse. Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. empfiehlt mindestens Klasse 2, damit die Markise auch bei schlechtem Wetter hält. Experten raten außerdem zu einem Motor mit Wind- und Regensensoren, damit die Markise schnell eingezogen wird, wenn sich das Wetter ändert.
  3. Experten befragen: Es ist hilfreich, sich vor dem Kauf beraten zu lassen. Welche Produkte sind besonders langlebig und lassen sich einfach bedienen? Welche Materialien und Farben liegen aktuell im Trend? Antworten geben die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (rollladen-sonnenschutz.de).
  4. Markisen virtuell testen: Wie die gewünschte Markise am Haus aussieht, kann man mit Hilfe verschiedener Apps von Herstellern (etwa von Markilux oder Warema) auf dem Smartphone oder Tablet ermitteln. Die App fixiert zwei Punkte an der Wand und fügt die Markise virtuell an der gewünschten Position ein. Anschließend lässt sich über viele Features herumexperimentieren: Breite, Tiefe, Farbe und Ausstattung kann man Schritt für Schritt den eigenen Vorstellungen anpassen. Dazu kann man die Markise auch ein- und ausfahren und sogar der Schattenwurf ist in jeder Position erkennbar. Die Apps sind als iOS- und Android-Version erhältlich.

Hersteller nach oben

Alternative: Ein Glasdachsystem nach oben

Glasdachsystem

Damit machen sich Freiluftfans noch unabhängiger vom Wetter und die Terrasse wird zur Wohnraumerweiterung. Beliebt sind Konstruktionen aus Holz oder Aluminium in Verbindung mit Glaselementen. Mit der Transparenz des gläsernen Daches bleibt das Gefühl vom freien Himmel über der Terrasse erhalten. Auch hier heißt es: Sonnenschutz nicht vergessen. Für die Kombination mit dem gläsernen Dach sind spezielle Auf- oder Unterglasmarkisen eine gute Lösung.

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